Ortsratsvorlage - 2026/2415 OV

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

 

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Erläuterung

Die OV, SPD und CDU-Ortsratsfraktion bitten um Aufnahme des Tagesordnungspunktes.

Die Verwaltung teilt folgendes mit:

Sandsackcontainerlager: Die Bestückung des Sandsackcontainers wird voraussichtlich bis Ostern abgeschlossen sein. Aufgrund der Lieferzeiten des Zubehörs für die Lagerung der Sandsäcke ist ein früherer Termin nicht möglich. Ein Pressetermin wird danach festgelegt. An dieser Stelle nochmals der Hinweis: Die Sandsäcke sind nicht zur Ausgabe an die Bevölkerung, sondern für das schnelle Eingreifen der Hilfsorganisationen und des Bauhofes vor Ort gelagert.

Die Bürger müssen sich im Rahmen der Eigenvorsorge selbst schützen.

Die Verwaltung bittet an dieser Stelle schon jetzt um entsprechende Kommunikation durch die Ortsratsmitglieder.

Retentionsmulde Talstraße

Die ersten Arbeiten zur Erweiterung des Retentionsvolumen wurden vom Bauhof durchgeführt. Der Auftrag zum weiteren Aushub ist an den Bauhof erfolgt und wird unter Beachtung der Vegetationsperiode durchgeführt. Die Planung des Aushubes erfolgt in Abstimmung mit dem Entsorgungsverband Saar, EVS der für den dort verlaufenden Hauptsammler (Sammelkanal für alle Abwässer aus dem Bereich Oberwürzbach und Reichenbrunn) zurzeit eine Sanierungsplanung erarbeiten lässt! Hierdurch könnten im Bereich der Retentionsmulde weitere Baumaßnahmen notwendig werden.  

Datenerhebung, weitere Messtellen

Die Installation der Wetterstation im Bereich der Talstraßenbrücke ist, wie in der letzten Ortsratssitzung dargelegt, im ersten Halbjahr seitens des Landesamtes für Umweltschutz eingeplant. Die notwendigen Tiefbauarbeiten werden durch das Jahresvertrags- unternehmen der Stadt St. Ingbert durchgeführt.

Die Bachbegehung für den ersten Abschnitt des Würzbaches (Talstraße bis Friedhofstraße) ist bereits durchgeführt. Die weiteren Abschnitte sind in Vorbereitung. Die Daten und die Bilddokumentation werden aufbereitet und ausgewertet. In einer folgenden Sitzung des Ortsrates werden die Ergebnisse der Gesamtbegehung dargestellt. Auffällig waren bei der Begehung Geländeanhebungen und Mauern direkt am Bachlauf die die Überflutungsgefahr für Nachbargrundstücke erhöhen.

Im Bereich der Friedhofstraße festgestellten Einleitungen sind vermutlich auf die dort vorhandenen Entlastungsleitungen der Regenüberlaufbauwerke zurückzuführen. Diese Bauwerke werden regelmäßig durch den EVS auf Ihre Funktion kontrolliert. Seitens des Abwasserbetriebes wird dem Hinweis des Ortsrates nachgegangen. 

 

Steckental, Dörrenbach

Durch den Abwasserbetrieb und den Bauhof werden die vorhandenen Bauwerke und die Gräben kontrolliert und gereinigt. Vor jedem angekündigtem Starkregenereignis erfolgen zusätzliche Kontrollen. Die Gräben im Bereich Dörrenbach wurden (auch auf Hinweis von Bürgern in der letzten Ortsratssitzung) überprüft und gereinigt.

Seitens der Stadt St. Ingbert wurde mit dem zuständigen Mitarbeiter in der Gemeinde Mandelbachtal Kontakt aufgenommen. Die Kollegen wurden über die Problematik von Baumpflegemaßnahmen in den Hängen, umgestürzte Bäume und die Beachtung der Fließwege und Herrichtung von Gräben zur Verteilung der Regenabflüsse hingewiesen. Dazu hat noch im Dezember ein Ortstermin mit der Abteilung Stadtgrün und dem zuständigen Förster von Mandelbachtal stattgefunden. Zurzeit sind keine Fällarbeiten in diesem Bereich geplant. Falls dort Arbeiten durchgeführt werden wurde vereinbart dieses mit der Stadt St. Ingbert abzustimmen um mögliche Änderungen von Hangabflüssen zu berücksichtigen

Mit den ersten Ergebnissen für mögliche bauliche Starkregenschutzmaßnahmen im Gebiet Dörrenbach und Steckental ist in der ersten Jahreshälfte 2026 zu rechnen. In einer Ortsbegehung wurde festgestellt, dass es durch die starken Regenfälle der letzten Jahre zu Geländeveränderungen für das 3-D Geländemodell gekommen ist. Die Datengrundlage die zur Erstellung der Extremstarkregenkarte der Stadt St. Ingbert benutzt worden sind müssen daher mit neuen Daten des Landesvermessungsamtes abgestimmt werden.

Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept für das Stadtgebiet St. Ingbert

Für das Stadtgebiet St. Ingbert sind Starkregenextremkarten seitens der Stadt und dem Ministerium für Umwelt erstellt worden. Diese Daten sind für alle Bürger einsehbar und auf der Internetseite der Stadt St. Ingbert veröffentlicht. Hier ist in unterschiedlichen Ansichtsarten die Überflutungs- und Starkregengefahr für Extremereignisse dargestellt.

Das sich anschließende Schutzkonzept ist zurzeit in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt. Auf Grundlage der bereits erfolgten Besprechungen wird die Stadt St. Ingbert in das Projekt KliGAS – Klimagefahrenabwehrsystem für Kommunen einsteigen. In diesem Projekt ist eine wichtiger Punkt Bürgerinnen und Bürger sowie den Akteuren im Katastrophenschutz wie z.B. Feuerwehren Frühwarnsysteme zur Verfügung zu stellen.

Weitere Infos zu diesem Projekt können dem Ortsrat zur Verfügung gestellt werden. 

 

Stellungnahmen der Verwaltung 12.05.2026

 

Abflussrinne entlang des Weges hinter dem Friedhof

 

Die Abteilung Stadtgrün wird Örtlichkeit begutachten und die notwendigen Maßnahmen (Freischneiden bzw. Ausformen der Abflussrinne) beauftragen.

 

Stellungnahme Abwasserbetrieb:

Retentionsmulde

Der Auftrag zum weiteren Aushub erfolgt an das Jahresvertragsunternehmen des Abwasserbetriebes. Die Erweiterung des Retentionsvolumen kann durch den Bauhof auf Grund von Personalengpässen nicht durchgeführt werden

Die Planung des Aushubes erfolgt in Abstimmung mit dem Entsorgungsverband Saar, EVS der für den dort verlaufenden Hauptsammler (Sammelkanal für alle Abwässer aus dem Bereich Oberwürzbach und Reichenbrunn) zurzeit eine Sanierungsplanung erarbeiten lässt!

Seitens der zuständigen Planer des Entsorgungsverbandes stehen hierzu noch Kanaluntersuchungen an. Seitens der Stadt wurden bereits die Zulaufkanäle inspiziert.

 

Pflegemaßnahmen entlang des Würzbaches

Die Pflegemaßnahmen die seitens Bauhofes im Bereich des Würzbaches geplant sind wurden in Begehungen mit der Stadtgärtnerei und der GBQ besprochen und werden entsprechend ausgeführt.

Für die Räumung von Durchlässen im Stadtgebiet St. Ingbert wird mit einer Fachfirma aus Süddeutschland an zwei Durchlässen (Talstraße in Oberwürzbach und Rittershofstraße in Hassel) ein Auftrag erarbeitet. 

Die Mitarbeiter der Stabstelle Wasserwirtschaft haben im März/April 2026 eine Begehung und Bilddokumentation des Würzbaches in einem ersten Abschnitt durchgeführt. Im Rahmen dieser Bachschau werden die einzelnen Punkte wie z.B. Wasserstand, Sedimenthöhe, Verkrautung der Bachsohle, Zustand des Bachböschungen und Sohle, Gewässerschutzstreifen, bauliche Veränderungen durch Anwohner usw. begutachtet und dokumentiert.

Desweiteren werden Standorte für eine Bepflanzung für standortgerechte Bäume gesucht und Zufahrten für einen bessere Bachpflege (auch über private Grundstücke). Die Ergebnisse werden in einer digitalen Karte aufgeführt und dem Ortsrat vorgestellt. Die digitalen Karten werden aktuell von der Stabstelle bearbeitet.

Diese Planungen werden auch für die Sanierungsplanung des Entsorgungsverbandes als Grundlage für deren Arbeiten dienen.

 

Steckental, Dörrenbach

Durch den Abwasserbetrieb und den Bauhof werden die vorhandenen Bauwerke und die Gräben kontrolliert und gereinigt. Vor jedem angekündigtem Starkregenereignis erfolgen zusätzliche Kontrollen.

Seitens der Stadt St. Ingbert wurde mit dem zuständigen Mitarbeiter in der Gemeinde Mandelbachtal Kontakt aufgenommen. Die Kollegen wurden über die Problematik von Baumpflegemaßnahmen in den Hängen, umgestürzte Bäume und die Beachtung der Fließwege und Herrichtung von Gräben zur Verteilung der Regenabflüsse hingewiesen. Im Dezember 2025 hat dazu ein Ortstermin mit der Abteilung Stadtgrün und dem Förster von Mandelbachtal stattgefunden.

 

Starkregen und Hochwasserschutz

Für das Stadtgebiet St. Ingbert sind Starkregenextremkarten seitens der Stadt und dem Ministerium für Umwelt erstellt worden. Diese Daten sind für alle Bürger einsehbar und auf der Internetseite der Stadt St. Ingbert veröffentlicht. Hier ist in unterschiedlichen Ansichtsarten die Überflutungs- und Starkregengefahr für Extremereignisse dargestellt.

Das darauf aufbauende Schutzkonzept für die Stadt St. Ingbert ist mit dem Ministerium für Umwelt abgestimmt worden und wird in mehreren Abschnitten zur Förderung beantragt.

Aktuell wird als erste Ausbaustufe das Projekt KLIGAS IGB dem Ministerium zur Genehmigung vorgelegt. Ziel des Projektes ein Klimagefahrenabwehrsystem (KliGAS) für die Stadt St. Ingbert zu implementieren, welches die vorhergesagten Niederschläge in Überflutungen umrechnen bzw. transformieren kann zur besseren Vorwarnung für alle Beteiligten. Das Projekt startet sobald die Förderzusage seitens der Förderstelle vorliegt.

In der zweiten Ausbaustufe werden auf Grundlage der bereits für das Stadtgebiet vorhandenen Starkregenextremkarten ein neues Oberflächenabflussmodell erarbeitet welches allen Bürgern und Beteiligten eine verbesserte Darstellung der Gefährdungen. Auf der Grundlage dieser Karte werden auch bauliche Möglichkeiten untersucht die zu Verbesserungen der bei Starkregen und Hochwasser dienen können. Im Vorlauf dazu wird über eine Studie für Teilbereiche in Oberwürzbach (Steckental und Dörrenbach) bereits bauliche Möglichkeiten untersucht. Ergebnisse stehen noch aus.

 

Datenerhebung, weitere Messtellen

Die Wetterstation in der Talstraße wird durch das Landesamt für Umweltschutz in Kooperation mit der Stadt St. Ingbert erstellt. Wir führen dazu die Leistungen der Tiefbauarbeiten und der Zaunanlage aus. Seitens des Landesamtes werden aktuell technische Anpassungen für die Station bearbeitet um einen direkten Zugang in unser Starkregen Frühalarmsystem (FAS) zu ermöglichen. Getestet wird dieser Umbau an einer vorhandenen Messung an einem Regenrückhaltebecken in St. Ingbert. Die Integration in das landesweite Alarmsystem erfolgt durch das Landesamt.

Der Bau der Wetterstation im Bereich der Talstraßenbrücke hat aktuell begonnen.

Zur Datenerhebung für das Retentionsbecken in der Talstraße ist die vorhandene Messsonde programmtechnisch erweitert worden. Die Daten zeigen das bei Starkregen ein Einstau des Beckens auch jetzt schon erfolgt.

 

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Finanz. Auswirkung

 

 

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Anlagen

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