23.09.2025 - 3 Maßnahmen Hochwasserschutz

Beschlussart:
zur Kenntnis genommen
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Die Vorsitzende übergibt das Wort an Herrn Fettig, Leiter Eigenbetrieb Abwasser.

Dieser erklärt zunächst auf der Grundlage der aktuellen Wetterprognose, dass durch den angekündigten Starkregen für die nächsten Tage bereits Maßnahmen getroffen wurden und eine Lagebesprechung mit Feuerwehr, THW und Betriebshof bereits stattgefunden hat. Zusätzlich wurde die Warnseite der Stadt verbessert.

Herr Fettig erläutert ausführlich die bereits fertiggestellten bzw. angestoßenen Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Oberwürzbach. Anfang des nächsten Jahres kann die Wetterstation in Betrieb genommen werden. Von dieser können ohne Umwege die Daten direkt abgerufen werden.

Die Förderstelle wurde beauftragt für die Gebiete Steckental und Dörrenbach einen Förderplan zu erstellen. Ein ganzheitliches Hochwasserschutzkonzept liegt dem Ministerium vor und wird derzeit geprüft.

 

Zum Thema Sandsacklager gibt Herr Lambert, Abteilungsleiter Stadtgrün und Friedhofswesen an, dass der Platz vorbereitet wird und durch Herrn Jung die Bestellung des Containers erfolgt.

 

FV Sauer ist mit den umgesetzten Maßnahmen nicht zufrieden. Die Hütte im Regenrückhaltebecken wurde zwar abgebaut, allerdings der Hügel auf dem diese stand nicht abgetragen. Die Bürgerbeteiligung bei den Pflegemaßnahmen des Würzbachs sollte klarer kommuniziert werden. Auch gibt er an, dass das Bachbett abgesaugt werden müsse, der Container für das Sandsacklager sollte bereits vor Fertigstellung des dafür vorgesehenen Platzes bestellt werden um weitere Verzögerungen im Vorfeld auszuschließen.

 

FV Schmitt berichtet über den Vororttermin in der Dörrenbach am 22.9.2025. Ein Anwohner hat vorgeschlagen, die bereits bestehenden alten Kriegsgräben wieder zu aktivieren. Diese sind im Laufe der Jahre immer flacher geworden. Die Gräben hätten in der Vergangenheit viel zum Schutz beigetragen, da das Wasser in diesen bereits etwas abgefangen wurde.

 

Herr Fettig wird sich die Situation vor Ort nochmals anschauen.

 

Er betont auf Anfrage von OM Back, dass der Würzbach als Gewässer 3.Grades eingestuft wurde und kein Kanal ist. Auch gibt er an, dass es keine pauschale Lösung für den Hochwasserschutz in Oberwürzbach gibt, Empfehlungen müssen im Einzelfall ausgesprochen werden. Durch Herrn Fettig wurde in Aussicht gestellt, dass Informationsblätter für die Bürgerinnen und Bürger erstellt werden zum "Verhalten bei Starkregenereignissen" - damit wird eine Empfehlung aus der Ortsbegehung aufgegriffen. Zudem wird ein Anschreiben an die Bürgerinnen und Bürger vorbereitet, wo auf die Pflegemaßnahmen von Bürgerinnen und Bürgern entlang des Würzbachs hingewiesen wird. Zudem soll vor der Umsetzung von präventiven Maßnahmen im Wald (hinterer Bereich der Dörrenbach) auch der Forst hinzugezogen werden.

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